2. Forschung: Bioprädiktorenbestimmung; Risikostratifizierung


Jeder fängt mal klein an - so wie wir. Aus einer gemeinsamen Vision haben wir zusammen Schritt für Schritt etwas Großes gemacht. Darauf sind wir stolz.

Zur Definition eines erweiterten Rasters von individuellen Risikofaktoren

Postulieren von Allgemeingültigkeit der Parameter vs. Spezifität

Verwendbarkeit in der Praxis der Basismedizin

Eindämmung der Dynamik der Pathogenese

Was zeichnet uns aus: 

Eine 25-jährige Forschung über genetisch bedingte, physische Risikofaktoren – sogenannten Bioprädikatoren – brachte die Wende. 

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 Bedenkliche körperliche Veranlagungen: 


  - Ergebnisse des längsten diesbezüglichen Forschungsprojektes überhaupt! -  

 
 
   Ich musste nun wirklich kein Prophet in den 1990er Jahren des letzten Jahrhunderts  gewesen sein, um vorherzusagen, dass es keine schlimmen Gendefekte sein können, die für die Volkskrankheiten, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs verantwortlich zeichnen. Das geht deshalb nicht, weil diese Krankheiten vornehmlich im höheren Alter auftreten. Vielmehr war davon auszugehen, dass die interindividuelle Resilienz (Widerstandsfähigkeit) durch den Bauplan der DNA weitergegeben wird.  Daher lag es nahe, die Volkskrankheiten als typische, naturgemäße Fehlleistung der Evolution anzusehen. So hat jede Spezies eine genetisch bedingte Anfälligkeit, bestimmte spezifische Krankheiten auszubilden. Der Mensch reagiert durch seine Beschaffenheit – anatomisch und physiologisch – ebenfalls auf eine habituell festgelegte Art und Weise. Die genetisch bedingten familiären abweichenden Risikofaktoren „stecken“ noch extra im Körper von verschiedenen Personen, wenn man so will, als nicht ganz normales Relikt aus der Stammesgeschichte. Indizien findet man dafür vorwiegend auf indirekten Wege. Zumeist handelt es sich dabei um zufällig entdeckte Parameter aus den Labors für die Blutuntersuchung, bei denen man im Nachhinein feststellte, dass sie familiär auftreten. Insofern war die Ursachensuche in der Vergangenheit nicht gänzlich erfolglos. Ich habe solche genetischen Bioprädiktoren jahrzehntelang erforscht. Es handelt sich dabei im Wesentlichen tatsächlich um vererbte, dispositionelle Risikofaktoren, die durch intelligente Lebensführung und gute Medizin entschärft werden können.
  Damit sind wir bei den gesundheitlichen Risiken angekommen. Sie leisten der Krankheit Vorschub. Daran besteht kein Zweifel. Wie bereits dargelegt, werden Risiken (quasi Bedingungen) ständig mit Ursachen verwechselt. Dabei tut man sich auch allgemein schwer mit dem Begriff, der doch so einfach über die Lippen geht. In Bezug auf die Bedrohlichkeit kann man das Risiko so auffassen, dass es ein mehr oder weniger schlechtes Ereignis kennzeichnet, das in die Quere kommen kann, aber eben nicht muss. Es wird versucht, die Wahrscheinlichkeit des Eintretens ungewollt Folgen eines Ablaufes in Prozent auszudrücken. Eigentlich heißt ja Risiko nur: da kann etwas Unangemessenes passieren. Mit diesem Konjunktiv ist die Möglichkeit als solche mit 100/% im Wort selbst impliziert. Die Häufigkeit des Eintretens eines unerwünschten Ergebnisses kann man allerdings in Prozent ausdrücken. Ich bringe die Ursache in einer Prioritätenskala unter: sichtbare vehemente Auslöser, wie stumpfe Gewalten, verlieren sich in Bedingungen, wenn die Energie der Einwirkung abnimmt oder die Identifikation nicht möglich ist. Das heißt, wenn die Einwirkungen evident sind und dann gar nicht mehr nachzuweisen, dann geht die Ursache in eine Bedingung über.
   Die Mehrzahl der klassischen Krankheiten, auch die sogenannten Volkskrankheiten, weisen keine eindeutige Ursache entsprechend ihrer Definition auf. Risiken sind, auch wenn das so mancher gerne hätte, eben keine Ursachen!!!
 
 
 
    Wie allgemein bekannt, werden die bislang relevanten Risikofaktoren in der Literatur unterschiedlich gewertet. Allen voran die Klassiker mit den bekannten zugeteilten Attributen:
-       Bluthochdruck mit den Folgen der vaskulären und kardialen Komplikationen,
-       Diabetes mellitus als vorschubleistende Volkskrankheit für vielfältige Komplikationen,
-       Nikotin-, Alkohol- und Drogenabusus mit desolaten Folgen für den Gesamtorganismus,
-       Übergewicht und Adipositas als umfassende Risiken,
-       Gesamtcholesterinspiegel und LDL als mit ausschlaggebend bei der Gefäßverkalkung,
-       Bewegungsmangel vorwiegend in der Kombination mit anderen Risikofaktoren,
-       Vererbung, die nur wenig belegt ist,
-       Verwerfungen im sozialen Umfeld,
-       Erkrankungen der Psyche und deren Auslöser (Überforderung, Mobbing, Stress usw.),
-       Ernährungsfehler
-       und nicht zuletzt die Umweltnoxen.
-        Hinzu kommen das unvermeidbare Alter und die damit verbundene Herabsetzung der Belastungstoleranz und Abwehrfähigkeit (Resilienz, Responderlabilität).
 
  Obwohl bei den genannten Risikofaktoren der Aspekt der Wahrscheinlichkeit überwiegt, gehen von ihnen insgesamt unstrittig Gefährdungen aus. Allerdings fehlen wirksame Strategien, ihnen in der notwendigen Breite entgegenwirken zu können. Die Prävention sollte Anliegen eines jeden sein. Da der Arzt den Betroffenen in aller Regel kennenlernt, wenn er bereits Patient ist (relevante Symptome aufweist), sollte sich die Forderung an die Medizin in Grenzen halten. Die Grenzsetzung im Arztberuf erfolgt traditionell an der Schwelle der Wahrnehmbarkeit eines Parameters. Er kann physischer, psychischer und auch technischer Qualität sein. Und das schließt auch die Risikofaktoren ein.
Traditionell sind dem ärztlichen, diagnostischen Denken im Prinzip sechs Komplexe unterlegt, die den herkömmlichen medizinischen Interventionsmethoden klassische Voraussetzungen und Anlässe bieten:

-       die Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit der Vorgabe der Hypertonie,
-       der Diabetes mellitus mit der Vorgabe der Blutzuckererhöhung,
-       die Malignome mit einer technischen Vorgabe bei der Erkennung,
-       die direkten Organerkrankungen mit der Vorgabe der Insuffizienz (Leistungsschwäche),
-       die rheumatischen Erkrankungen mit der Vorgabe des funktionellen Leidensdrucks,
-       die psychischen Erkrankungen mit der Vorgabe der Somatisierung (organisches in Erscheinung treten).


  Durch die einseitige Orientierung auf die flexiblen Risikofaktoren (Übergewicht, Inaktivität, Disstress, Missbrauch von Alkohol, Nikotinkonsum, Drogensucht und anderes), rückte die Medizin von der Benennung der Vererbung de facto gänzlich ab. Bei der Abwendung der Folgen der erworbenen Risikofaktoren können die gebräuchlichen medizinischen Interventionen (Behandlungen, Therapien) nur geringe Erfolge verzeichnen. Ich werde im speziellen Teil 2 näher auf die praktische Bedeutung der Risiken eingehen. Hier sei nur noch angefügt, dass es sich bei den sogenannten Volkskrankheiten dem Wesen nach um Komplikationen abweichender organismischer Destruktionsvorgänge handelt, die gut messbar sind und damit evident belegt werden können. Das immanente Problem der Lehrbuchmedizin besteht, wie bereits erwähnt, nun darin, dass den diesbezüglichen Diagnosen – allen voran die Zuckerkrankheit oder der Bluthochdruck – anfangs die spezifischen Symptome fehlen. Meist werden sie über schlechte Gefühle und fehlgeleitete Empfindungen angezeigt. Weitgefächerte medizinische Untersuchungen führen zum Auffinden der infrage kommenden Parameter für Diagnostik und Therapie. Die Menschen mit den ersten auffälligen Daten bei der Blutdruck- und Blutzuckermessung nehmen im übertragenen Sinn nach derzeitig geltender Lesart den Status eines „nicht kranken“ Patienten ein. Erst die daraus hervorgehenden Komplikationen definieren das Krankheitsstadium in der geforderten Qualität der Diagnose, die dann nach traditioneller Auffassung geltend gemacht werden kann. Den meisten geht es – dank der Fortschritte der Medizin und der Nutzung des eigenen Willens – anfangs recht gut. Die Diagnose ist mit der Krankheit eben nicht gleichzusetzen. Deswegen erschrecken Sie nicht gleich bei der Diagnosestellung. Bleiben Sie optimistisch und würdevoll. Und fangen Sie rechtzeitig an, wie von mir empfohlen, Ihre Geschicke in die eigene Hand zu nehmen. Das gilt auch oder gerade, wenn Sie mit den Schwächen Ihres Körpers in der Form von bestimmten angeborenen Risiken, den sogenannten genetischen Bioprädiktoren, konfrontiert werden. (Schlimmer können dagegen direkte Gendefekte sein).

   Die Bezeichnungen für genetische Varianten, die auf ein erhöhtes Risiko zu erkranken verweisen, sind unterschiedlich. Da ist von Veranlagungen, Prädispositionen, genetischen Parametern und anderem die Rede, die alle das Gleiche meinen: ein negatives Merkmal als Resultat aus dem in der DNA enthaltenen Bauplan ohne essenziellen Gendefekt. Gemeint ist also kein beschädigtes Gen, sondern eine „reguläre“ dem DNA-Bauplan entsprechende Struktur im Körper, die anfällig macht. In der Evolution mussten oder konnten diese Strukturen nicht ausselektiert werden, da sie erst nach dem „fruchtbaren“ Alter, in dem Lebensabschnitt, in dem die Menschen naturgemäß, nicht mehr fortpflanzungsfähig (oder -willig) sind, in Erscheinung traten. Mit dem Durchbruch der sprunghaft ansteigenden Lebenserwartung nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, fielen die Krankheiten, die früh zum Tode führten, im Vergleich ganz besonders ins Gewicht. Was vor der epochalen Wandlung, die nicht lange her, noch völlig anders wahrgenommen wurde, schreckt uns heute auf. Wer akzeptiert heute noch einen Tod mit 60 oder gar mit 70. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von über 80 Jahre ist das verständlich.
 
     Die meisten erforschten Bioprädiktoren gelten für bestimmte Krankheiten. Brustkrebs wird damit oft assoziiert. Aber auch dort handelt es sich um Risiken, die nicht ursächlich für folgenschwere Ereignisse in Bezug auf die Gesundheit sind. Für die Praxis bleiben sie überwiegend auf den einzelnen Fachbereichen der Medizin beschränkt.
  Eine Schlussfolgerung aus meinen Überlegungen in diesen Zusammenhang in Bezug auf Differenzierungen zwischen Krankheit und Diagnose einerseits sowie Ursache und Bedingung andererseits, bestand vor nunmehr 40 Jahren darin, den Erwartungen der Genhysterie nicht zu entsprechen und selbst sicheren familiär vererbten, krankheitsfördernden Faktoren aufzuspüren.
 
  Ich fahndete allerdings nach relevante Faktoren, die nicht primär auf einzelne Fachbereiche beschränkt waren, sondern für den gesamten Menschen galten. Damit konnten die von mir identifizierten Bioprädiktoren in der allgemeinmedizinischen Praxis eine direkte Verwendung finden. Ob ausgewählte Parameter tatsächlich diagnostisch, therapeutisch und prognostisch für eine verbesserte medizinische Betreuungsstrategie geeignet waren, musste ich erst herausfinden. Und das wurde schwierig und spannend. Ein aufregendes ärztliches Leben resultierte aus meinen Ambitionen.
    Trotz des vorhandenen Wissens um die Entstehung von Krankheiten frustrierten mich damals schon die Schwächen, die den Prognoseverfahren anhafteten. Das war Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, genau zu der Zeit, als noch alle davon überzeugt waren, mit der Entschlüsselung des menschlichen Genoms, auch den Schlüssel für den Zugang zur Entstehung, zur Verbreitung und für den Verlauf von Krankheiten in der Hand zu haben. Erwartungsgemäß wurden sie enttäuscht. Ich fand einige wenige angeborene Parameter bei der Durchforstung der damals zugänglichen wissenschaftlichen Literatur, von denen man ausgehen konnte, dass sie tatsächlich vererbt werden. Nach Voruntersuchungen an Familien, die durchgehend von Generation zu Generation schwere Krankheiten aufwiesen, blieben drei Parameter in der engeren Auswahl. Dann bereitete ich eine prospektive Vergleichsstudie (Kohortenstudie) mit Trägern der Merkmale meiner ausgewählten Parameter (Lp(a), HLA DR4 und HLA B 27) zu den Patienten mit der sogenannten Zuckerkrankheit an. Der Diabetes mellitus galt damals Anfang der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts fast ausschließlich als vererbt. Ich untersuchte alle Patienten, die in meine Praxis kamen, über 25 Jahre lang. Vergleichbare prospektive Langzeitstudien gibt es sonst nicht. Ein Vergleich ist bislang unmöglich geblieben. Schaden konnte ich den Patienten auch nicht, da es sich lediglich um Blutuntersuchungen im Rahmen notwendiger Maßnahmen handelte. Die Studie selbst war als Kohortenstudie angelegt. Die technische Ausführung der Studie wurde mit einer Praxisbroschüre eingeleitet.  Einzelheiten sind den beigfügten Broschüren "Die Entwicklung konzeptioneller basischmedizinischner Betreuungsstrategien" [03] zu entnehmen. Die erhobenen Parameter könnten rür Sie wichtig sein.
                     
  Eine erste wissenschaftliche Auswertung aus dem Jahr 2008 – nach 12 Jahren – beeinträchtigte den offenen Charakter der Evaluation nicht, sondern leitete eine neue Qualität in der medizinischen Betreuung ein: die Ära der antiphlogistischen Resonanztherapie. Das klingt fremd, wird aber medizinisch mithilfe standardisierten Medikamenten fundamentiert. Darauf komme ich anschließend gesondert zurück.
 
Hier stelle ich nur angemessen kurz die wichtigsten Ergebnisse vor:
 
  Es handelt sich im gegebenen Zusammenhang um eine Zwischenauswertung zu einem Zeitpunkt, an dem sich aus den Resultaten der Forschung neue Erkenntnisse für die Betreuung ergaben, die in die Praxis überführt werden sollten.
  Aus dem folgenden Diagramm geht eindrucksvoll hervor, wie bedrohlich die Risikofaktoren der ausgewerteten HLA-Varianten im Vergleich wirken. Sie erlauben es nicht, eine Spezifik zu bestimmten Krankheiten zu konstruieren. Dadurch eignen sich die ausgewählten Parameter in der Praxis hervorragend für die generelle Vorhersagbarkeit der Krankheiten – im Menschen, individuell. Ähnliches gilt für das Lp(a).
 
 
   Die Ergebnisse der Studie wiesen überraschende Resultate auf, die sich in dieser Deutlichkeit nicht hatten erwarten lassen. Zunächst deckten sich die Ergebnisse betreffs der Komplikationsrate in der Diabetesgruppe mit den allgemeinen Literaturangaben im Jahr 2022 von ca. 12 bis 15 Prozent von Diabetikeranteilen in der Bevölkerung. Auch die Ereignishäufigkeit im Zusammenhang mit den kardiologischen Erkrankungen entsprach den allgemeinen Literaturangaben, was den Parameter Lp(a) betraf. Dass die Patienten, die Träger der Risikofaktoren des Lp(a) und der HLA-Allele (HLA DR 4 und HLA B27 zusammengefasst) in der Kohorte dem Diabetes mellitus gegenüber prognostische wesentlich aussagekräftiger als Risiko in Erscheinung traten, also häufiger Krankheiten im Gefolge hatten, als der Diabetes mit alleiniger Blutzuckererhöhung.

   Das war etwas völlig Neues in der Forschung: die verwendeten allgemeingültigen Parameter – das Lp(a) und die HLA-Allele – waren in allen Risikobereichen überrepräsentiert! Signifikant häufiger als Diabetes und Hypertonie!
 
   Es stellte sich als weiteres Resultat ebenso unerwartet heraus, dass auch ihre prognostische Bedeutung der untersuchten Parameter die des Diabetes bei Weitem übertraf. Während die Diabetesgruppe ein Risiko von insgesamt 35,15 Prozent an relevanten pathologischen Ereignissen aufwies, waren es bei der Lp(a)-Gruppe 60,47 Prozent und bei der Gruppe, die die genannten HLA-Allele aufwies, sogar 87,83 Prozent.
    Die dispositionelle Fettstoffwechselstörung Lp(a) bildete mit 52,94 Prozent Risikoeigenschaft erwartungsgemäß den hervortretenden pathogenetischen Faktor für kardiologische Erkrankungen. Das Lp(a) wies mit 60,47 Prozent ebenfalls ein enorm hohes Risiko für die Betroffenen nach, einen Diabetes auszubilden! Alle diese Unterschiede waren hochsignifikant!!
 
  Um es noch einmal hervorzuheben, handelt es sich bei den Parametern, die in der DNA als Bauplan vorliegen, und nicht um defektes Genmaterial. Das ist so, als ob ein Architekt einem Bauleiter einen fehlerhaften, dennoch schön gezeichneten Plan, vorlegt, den er aber 1 zu 1 umsetzen muss, obwohl aus der Erfahrung heraus, die Projekte eine vergleichsweise geringere Halbwertzeit aufwiesen. 
 
    Das Wesentliche bei der Untersuchung, um es ebenfalls noch mal hervorzuheben, ist die Tatsache, dass sich die erhobenen Parameter für eine allgemeine Prognose von allen Krankheiten eignen, nicht nur für einzelne Fachbereiche und wenige, spezifische Erkrankungen wie beispielsweise der erwähnte Brustkrebs.

   Wenn Diabetes und Bluthochdruck nicht schon so lange, traditionsgemäß und überdimensioniert, die exponierten Stellungen in Meinungsbildung der Diagnostik besetzt hätten, würde man heute möglicherweise an deren Stelle, die viel gefährlichere „HLA-Krankheit“ namensgebend vorfinden. 
 
   Als Ausgangspunkt für parallele Forschungen und Analysen entstand aus der Tatsache, dass nahezu alle krankheitsauslösenden Momente von einschneidenden psychischen Ereignissen oder negativen Zuständen begleitet waren, ein weiteres Konzept für eine dahingehend intensivierte medizinische Betreuung. 
 
    Neue Strategien für die Führung einer Arztpraxis konnte ich damit ebenfalls evident begründen.  Dazu weitere Ausführungen in den Publikationen.